Bild: Geplante Maßnahmen in der Donau

Geplante Maßnahmen in der Donau

Der Ausbau der Bundeswasserstraße zwischen Straubing und Vilshofen erfolgt mit flussregeln-den Maßnahmen. Die Erhöhung der Fahrrinnentiefe um mindestens 20 Zentimeter - Teilabschnitt 2 um mind. 25 Zentimeter - bei Niedrigwasser erfolgt durch Flussbaggerungen in Verbindung mit Regelungsbauwerken wie z.B. Buhnen, Parallelwerken und Ufervorschüttungen zur Reduzierung der Fließbreiten bei Niedrig-wasser (Wasserspiegelstützung). Es werden dabei im Wesentlichen bestehende Regelungs-bauwerke angepasst oder durch neue Bauwerke ergänzt. Bereichsweise werden auch neue Buhnengruppen angelegt. Zusätzlich sind zur Verbesserung der Schifffahrts-verhältnisse und zur Wasserspiegelstützung Kolkverbauten erforderlich. Die vorhandene Fahr-rinnenbreite von ca. 70 Metern bleibt weitestgehend unverändert.

Im Streckenabschnitt Straubing – Deggendorf werden von den insgesamt 139 bestehenden Buhnen 67 angepasst, 5 Buhnen werden zurückgebaut. 24 Buhnen werden zusätzlich neu gebaut. Von den 22 bestehenden Parallelwerken werden 5 angepasst. 6 Parallelwerke werden zusätzlich neu gebaut. Zudem sind insgesamt 4 Ufervorschüttungen vorgesehen. Das Gesamt-volumen der erforderlichen Flussbaggerungen zur Herstellung der künftigen Fahrrinnentiefe beträgt etwa 400.000 m³, für die Kolkverbauten etwa 50.000 m³.

Für den Streckenabschnitt Deggendorf - Vilshofen sehen die Planungen den Neubau von 40 Buhnen und 7 Parallelwerken vor. Angepasst werden 74 Buhnen und 5 Parallelwerke, 10 Buhnen sollen zurückgebaut werden. Weiterhin sind 7 Ufervorschüttungen geplant.

 

Bestehendes Regelungskonzept Straubing - Vilshofen

  • 250 Buhnen sowie 63 Parallelwerke und Leitinseln
  • Ufervorschüttungen und Uferbefestigungen
  • Kolkverbauten
  • Sohlbaggerungen zur Fahrrinnenunterhaltung
      
Bild: Geplante Maßnahmen in der Donau
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