Bild: Vorgezogener Hochwasserschutz

Vorgezogene Hochwasserschutzmaßnahmen

Die Bundesrepublik Deutschland und der Freistaat Bayern haben seit 1998 in der Region insgesamt 35 vorgezogene Hochwasserschutzmaßnahmen vereinbart, die bis auf die aktuell laufende Maßnahme zum Hochwasserschutz des Marktes Winzer alle erfolgreich realisiert wurden. Dazu gehören unter anderem die fertig gestellten Schutzsysteme für Straubing, Bogen, Irlbach, Deggendorf Stadt, Hofkirchen und Vilshofen. Diese haben sich beim Hochwasser im Juni 2013 hervorragend bewährt und die Bewohner vor Überflutungen der Donau geschützt.

Um auch die Bevölkerung unterhalb der Isarmündung und damit außerhalb des Planungsbereiches des Planfeststellungsverfahrens Straubing – Deggendorf schnellstmöglich vor einem 100-jährlichen Hochwasser der Donau zu schützen, werden in diesem Bereich an neuralgischen Punkten, die auch beim Hochwaser 2013 stark gefährdet waren, weitere vorgezogene Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes durchgeführt.

Konkret sind dies der Hochwasserschutz für die Gemeinde Niederalteich, der Hochwasserschutz auf der linken Seite der Hengersberger Ohe, der Hochwasserschutz für die Ortsbereiche Thundorf und Aicha und die Hochwasserschutzmaßnahmen am Stögermühlbach. In diesen Bereichen laufen aktuell die Bauarbeiten auf vollen Touren.

Alle anderen Maßnahmen im Teilabschnitt 2 zwischen Deggendorf und Vilshofen sind Teil des großen Planfeststellungsverfahrens für diesen Bereich, das seit Oktober 2018 läuft.

Maßnahmenkarte des vorgezogenen Hochwasserschutzes Straubing - Deggendorf (ohne die neu hinzugekommenen Projekte Niederalteich, Thundorf/Aicha, Stögermühlbach und Ohe links)
Bild: Vorgezogener Hochwasserschutz