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Hochwasserschutz

Die bestehenden rund 200 Kilometer langen Deichlinien im Donautal zwischen Straubing und Vilshofen schützen die Anwohner bisher an den meisten Stellen nur vor einem etwa 30 bis 50-jährlichen Hochwasser.

Nur die dicht besiedelten Gebiete zum Beispiel in Straubing, Bogen und Deggendorf-Stadt sind bisher durch vorgezogene Maßnahmen vor einem 100-jährlichen Hochwasser der Donau geschützt. Große Hochwasserereignisse können wie im Juni 2013 dramatische Folgen haben. Bereits vor diesem verheerenden Ereignis wurde von Bund und Bayern entschieden, die Donau im Streckenabschnitt Straubing – Deggendorf nach der  Variante A mit flussregelnden Maßnahmen auszubauen.

Der bayerische Ministerrat hat darüber hinaus im Februar 2013 beschlossen, für die gesamte Flussstrecke von Straubing bis Vilshofen auf etwa 69 Kilometern ein umfassendes Hochwasserschutzsystem zu realisieren. Bei einem optimalen Verlauf der Bauprojekte und vor allem der Genehmigungsverfahren sind wir auf einem guten Weg, den gesamten Bereich bis in etwa 10 Jahren vor einem 100-jährlichen Hochwasser der Donau zu schützen.

Ziel ist daher:

Erhöhung des Schutzgrades des Hochwasserschutzsystems von etwa HQ30 auf HQ100

  • für bestehende Siedlungen, Gewerbegebiete und bedeutende Infrastruktureinrichtungen
  • mit Absenkung der Wasserspiegellagen bei einem HQ100 zur Herstellung eines einheitlichen Schutzgrades im Verfahrensgebiet (Berücksichtigung bisheriger Hochwasserschutzmaßnahmen)
  • mit Vermeidung nachteiliger Auswirkungen auf die Unterlieger als Voraussetzung für die Genehmigungsfähigkeit der Planung.

Maßnahmen Bayerns zum Schutz der Bevölkerung vor Hochwasserereignissen