Bild: Wasserstraßenausbau

Wasserstraßenausbau

Die Donau in Niederbayern ist Teil der 3.500 Kilometer langen Transeuropäischen Wasserstraße, die von Rotterdam an der Nordsee über den Rhein, den Main, den Main-Donau-Kanal und die Donau bis ins Schwarze Meer führt. Sie verbindet damit die großen Seehäfen mit den wichtigen Binnenhäfen am Rhein und an der Donau.

Innerhalb der gesamten Wasserstraße stellt die 69 Kilometer lange Teilstrecke zwischen Straubing und Vilshofen den entscheidenden Engpass für die Schifffahrt dar. Die Beeinträchtigung der Schifffahrt auf diesem 69 Kilometer langen Donauabschnitt bezieht sich im Wesentlichen auf die geringe Abladetiefe und die beengten Fahrrinnenverhältnisse.

Mit den flussregelnden Maßnahmen nach Variante A werden zunächst die Schifffahrts- verhältnisse im Abschnitt von Straubing bis Deggendorf verbessert, was insbesondere für die Westanbindung der Häfen Straubing–Sand und Deggendorf deutlich positive Impulse mit sich bringt. Hier läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren.

Für den Abschnitt von Deggendorf bis Vilshofen haben sich die Bundesrepublik Deutschland und der Freistaat Bayern ebenfalls auf einen Wasserstraßenausbau nach Variante A geeinigt. Wann genau in diesem Abschnitt das Planfeststellungsverfahren beginnt, ist noch nicht geklärt.