Bild: Maßnahmen Binnenentwässerung

Geplante Maßnahmen zur Binnenentwässerung

Das Binnenentwässerungssystem wird grundsätzlich gegenüber dem Bestand nicht geändert, es werden lediglich Anpassungen vorgenommen. Eine Änderung ergibt sich durch die Trennung der Polder Niederalteich und Gundelau/Auterwörth. Im neuen Querdeich Gundelau wird ein Schöpfwerk errichtet, das die Flächen zwischen Niederalteich und dem Querdeich Gundelau im Falle einer Aktivierung des Hochwasserretentionsraums Gundelau/Auterwörth in diesen entwässert.

Schöpfwerk Gundlau

Das Schöpfwerk Gundlau wird im Querdeich zwischen der Donau und der Hengersberger Ohe neu errichtet. Das Schöpfwerk ist nur im Fall der Polderflutung des Polders Gundelau/Auterwörth ab HW40 in Betrieb. Ansonsten wird der Graben durch das Siel in den Polder Gundelau/Auterwörth in freier Vorflut abgeführt.

Das Schöpfwerk wird als Schachtbauwerk ohne Hochbau und mit Mahlbusen ausgeführt. Der zulässige Binnenwasserspiegel beträgt 306,9 Meter, die maximale Leistung beträgt einen Kubikmeter pro Sekunde.

Schöpfwerk Auterwörth

Das vorhandene denkmalgeschützte Gebäude wird erhalten und saniert. Der Schutzgrad innerhalb des Polders wird nicht verändert, aus diesem Grund ist keine Erhöhung der Kapazität erforderlich. Zusätzlich wird das Einzugsgebiet des Schöpfwerks durch die Deichrückverlegung reduziert, sodass auch hier keine höhere Leistung erforderlich wird. Der zulässige Binnenwasserspiegel bleibt unverändert.

Sielbauwerke

Die Sielbauwerke Altrinne (Hengersberger Ohe) und Binderwörth (Hengersberger Ohe kurz vor dem Donaudeich) werden beide abgebrochen und neu errichtet. Beide Siele werden als DN 800 mit einer Rückschlagklappe ausgeführt, die Höhenlagen bleiben jeweils unverändert.

Das Schöpfwerk Auterwörth steht unter Denkmalschutz und wird im Bestand saniert. Eine Kapazitätserhöhung ist nicht vorgesehen.
Bild: Maßnahmen Binnenentwässerung
Der Auslauf des Schöpfwerkes Auterwörth in die Donau
Bild: Maßnahmen Binnenentwässerung