Bild: Situation Mai 2013

Bestehende Verhältnisse im Mai 2013

Der Polder Künzing wird von den Hochwasserdeichen der Donau (Schutzgrad HQ30) und von den Rückstaudeichen des Herzogbach- und Angerbachableiters (Schutzgrad HQ30) gesichert.

Die Herzogbachableiterdeiche wurden im Jahre 2003 saniert. Dabei wurde linksseitig von Herzogbachableiter-Kilometer 3,600 bis 1,360 und rechtsseitig von Herzogbachableiter-Kilometer 2,710 bis 2,410 eine Innendichtung (Spundwand) eingebracht. Die restlichen Abschnitte des Herzogbachableiterdeiches weisen eine Oberflächendichtung auf.

Der Angerbachableiterdeich wurde ebenfalls im Jahre 2003 saniert. Dabei wurde in den links-seitigen Deich eine Innendichtung (Spundwand) eingebracht. Der restliche Abschnitt weist eine Oberflächendichtung auf. Das ehemalige Ölkraftwerk Pleinting ist durch einen Ringdeich auf einen Schutzgrad von über HQ100 gesichert.

Bei größeren Hochwasserereignissen ab ca. HQ50 der Donau werden durch Rückstau über den Angerbachableiter tiefliegende Flächen im Teilpolder Langkünzing überflutet. Die Überflutungs-höhe im Polder beträgt beim HW100-Wasserstand bis zu 4 Meter. Dabei werden die Randlagen der Gemeinde Künzing sowohl über den rechtsseitig nicht eingedeichten Angerbachableiter als auch über den Lindenbach überflutet. Der Großteil der Wohngebäude liegt über dem HW100-Wasserstand.

Der Herzogbachableiter läuft aus dem Polder Ruckasing/Endlau über den Polder Künzing südlich des Ölkraftwerkes Pleinting in die Donau.
Bild: Situation Mai 2013
Der heutige Donaudeich zwischen Herzogau und Lenau soll durch einen Neubau in rückverlegter Trasse ersetzt werden.
Bild: Situation Mai 2013
Hier ist die südliche Grenze des Polders Künzing. An dieser Stelle grenzt der Polder an den bereits ausgebauten Hochwasserschutz des Ölkraftwerkes Pleinting an.
Bild: Situation Mai 2013