Bild: Situation 2013

Bestehende Verhältnisse im Jahr 2013

Der Hochwasserschutz wird durch die bestehenden Hochwasserdeiche an der Donau und die Rückstaudeiche des Kinsachableiters gesichert (Schutzgrad HQ30). Die bestehenden rechtsseitigen Rückstaudeiche des Kinsachableiters gehen ca. 100 Meter westlich von Stockmühle in den Moosgrabenrückstaudeich über.

Der östliche Polderrand im Bereich der Kinsachableitermündung wird gegen Hochwasser durch den bestehenden Eisenbahndamm der Bahnlinie Straubing-Bogen gesichert. Die Bahnlinie liegt deutlich über dem hundertjährlichen Hochwasser. Die Überflutungshöhe im Polder beträgt beim HW100-Wasserstand bis zu 4 Meter.

Die Ortschaften Oberalteich, Furth und Teile von Bogen werden von den linken Rückstaudeichen des Kinsachableiters gesichert. Diese linksseitigen Rückstaudeiche des Kinsachableiters wurden im Rahmen  der vorgezogenen Hochwasserschutzmaßnahmen „HWS Kinsach-Menach-Ableiter“ bzw.“HWS Furth“ bereits auf den Schutzgrad HQ100 ausgebaut.

Die Hochwasserschutzmauer in der Ortschaft Reibersdorf mit Schöpfwerk und die oberstrom anschließenden Deiche wurden mit den vorgezogenen Hochwasserschutzmaßnahmen „HWS Reibersdorf“, „HWS Parkstetten-Reibersdorf, Abschnitt 1 und 2“ ebenfalls bereits auf Schutzgrad HQ100 ausgebaut. Das Schöpfwerk Hornstorf wurde grundlegend saniert und mit leistungsfähigeren Pumpen ausgestattet. Diese Anlagen sind aber wegen der Überflutungsgefahr von unterhalb Reibersdorf noch nicht voll wirksam.

Zur Binnenentwässerung befinden sich in diesem Poldergebiet drei Schöpfwerke. Bei steigendem Wasserstand der Donau werden die Siele geschlossen und das anfallende Wasser wird über die Schöpfwerke „Hornstorf“, “Alte Kinsach“ und „Bogen Land“ in die Donau gepumpt.

Der Donaudeich ober- und unterhalb der B 20 ist ebenfalls bereits auf das Schutzniveau eines 100-jährlichen Hochwassers ausgebaut.
Bild: Situation 2013